Das 23. Seminar in Bad Kissingen

Nota Guod ... Nymps„Alte Quellen – Neue Medien“ ist das Thema des 23. Seminars des Projektes „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“, das vom 11. bis 13. Oktober im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfinden wird.

Wie auch in den bisherigen Seminaren können an dieser Tagung nicht nur Projektmitarbeiter teilnehmen, sondern auch weitere Landsleute, die an einer Mitarbeit in diesem Projekt interessiert sind und vorab uns und unsere Arbeit kennenlernen möchten. Für alle, die zum ersten Mal dabei sind, wird eine Einführung in die Projektarbeit angeboten.

Der Schwerpunkt des Seminars ist die effiziente Übernahme alter Quellen (Kirchenbücher, Handschriften, Urkunden, Akten) in die neuen Medien, so dass in der entstandenen Datenbank eine möglichst einfache Recherche, sowohl für Wissenschaftler als auch für Familienforscher und andere Interessierte, möglich ist.

Dieses Seminar wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das Haus des Deutschen Ostens gefördert.

Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich bitte an Jutta Tontsch, Telefon: (0 40) 65 38 96 00, oder Bernd Eichhorn, Telefon: 0172 7711450. Der Preis für zwei Tage Unterbringung und Verpflegung im „Heiligenhof“ beträgt 101 Euro pro Person im Doppelzimmer, 117 Euro im Einzelzimmer, zuzüglich 3,60 Euro Kurtaxe.

Anmeldung zum Seminar bis zum 30. September beim Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: (0971) 71470, Fax: (0971) 714747, E-Mail: info[ät]heiligenhof.de.

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Das 22. Seminar in Bad Kissingen

Catalogus LudimagiorisVom 22. bis 24. März 2019 treffen sich die Mitarbeiter des Projektes „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“ erneut im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen zu einem Genealogieseminar. Das zentrale Thema ist diesmal die „Genealogische Erfassung der Daten von siebenbürgisch-sächsischen Lehrern und Pfarrern“. Das Thema steht im Zusammenhang mit der Nutzung der genealogischen Daten für sozial-, wirtschafts- und bildungsgeschichtliche Forschungszwecke. Um die öffentlichen Recherchemöglichkeiten zu verbessern, werden Richtlinien zur einheitlichen Erfassung der siebenbürgisch-sächsischen Lehrerberufe erarbeitet. Ähnlich wird mit geistlichen Berufen verfahren.

Für die Erstellung einer Pfarrer- und Lehrerdatenbank für wissenschaftliche Recherchen wird ein gemeinsames Projekt des VGSS und der Sektion Genealogie des AKSL angestrebt.

Wie auch in den vergangenen Seminaren können an dieser Tagung nicht nur Projektmitarbeiter teilnehmen, sondern auch weitere Interessierte, die unser Team und unsere Arbeit kennenlernen möchten. Für eventuelle Interessenten an einer Mitarbeit im Projekt wird eine Einführung in die Projektarbeit angeboten.

Die Tagung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über die Kulturreferentin für Siebenbürgen, Dr. Heinke Fabritius, gefördert.

Wenn Sei Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Jutta Tontsch, Telefon: (0 40) 65 38 96 00, oder Bernd Eichhorn, Telefon: 0172 7711450.

Der Preis für zwei Tage Unterbringung und Verpflegung im „Heiligenhof“ beträgt 101,- Euro pro Person im Doppelzimmer, 117,- Euro im Einzelzimmer, zuzüglich 3,60 Euro Kurtaxe.

Anmeldung zum Seminar bis zum 3. März beim Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: (0971) 71470, Fax: (0971) 714747, E-Mail: info[ät]heiligenhof.de.

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Das 21. Seminar in Bad Kissingen

Vom 12. bis 14. Oktober 2018 findet das 21. Seminar der Familienforscher des Projektes Genealogie der Siebenbürger Sachsen unter der Schirmherrschaft des Vereins für Genealogie der Siebenbürger Sachsen e.V. in der Tagungsstätte Der Heiligenhof in Bad Kissingen statt . Das Thema des Seminars lautet Genealogische Spurensuche und legt den Schwerpunkt auf die Recherchemöglichkeiten in der öffentlich zugänglichen Genealogie-Datenbank der Siebenbürger Sachsen. Es wird besprochen, wie nach wichtigen Ereignissen aus dem Leben der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen gezielt gesucht werde kann. Neben elementaren  Lebensdaten und Familienverbindungen der Vorfahren, können auch einschneidende Erlebnisse, wie Kriegsteilnahme, Deportation, Auswanderung u.a. recherchiert werden. Weitere Themen sind die finale Aufbereitung weiterer Ortsgenealogien für die öffentliche Präsentation, Erläuterungen zu Primär- und Sekundärquellen für unsere Arbeit, ein Bericht über den Nachlass von Dr. Pál Binder, einem verdienten Kronstädter Historiker, Forscher und Lehrer u.v.m.

Teilnehmen können an dieser Tagung nicht nur Projektmitarbeiter, sondern auch Landsleute, die unsere Arbeit kennenlernen möchten, um sich danach eventuell aktiv in dieses Projekt einzubringen. Denn es gibt nach wie vor viele siebenbürgisch-sächsische Gemeinden, deren genealogische Erfassung noch nicht in Angriff genommen wurde und für die dringend Mitarbeiter gesucht werden. Um diesen Interessenten den Einstieg zu erleichtern, wird für sie ein Einführungskurs angeboten, in dem das Genealogie-Programm „Gen_Pluswin“ vorgestellt wird und praktische Übungen durchgeführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Jutta Tontsch, Telefon: 040 65389600, oder Bernd Eichhorn, Telefon: 06223 8664064. Die Kosten für zwei Tage Unterbringung und Verpflegung im Heiligenhof betragen 97 Euro pro Person im Doppelzimmer, 113 Euro im Einzelzimmer, zuzüglich 3,50 Euro Kurtaxe. Anmeldung bis zum 30. September beim Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: 0971 7147-0, Fax: 0971 7147-47, E-Mail: info [ät] heiligenhof.de.

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Das 20. Seminar in Bad Kissingen

Vom 16. bis 18. März 2018 findet das 20. Seminar der „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“ in der Tagungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Das Thema des Seminars lautet
„Genealogie 2.0: Das Internetzeitalter ist da! Kommt mit!“.

Die Seminarnummer verrät’s, das Projekt ist bald zehn Jahre alt. Eine lange arbeitsreiche Zeit, aber nun ist es soweit: Die ersten fünf Ortsgenealogien – Stammbäume in der Terminologie des Genealogieprogramms TNG – befinden sich in der finalen Testphase vor der Freigabe für  interessierte Familienforscher, die ihre siebenbürgischen Wurzeln erkunden möchten.

Weitere Ortsgenealogien werden noch in diesem Jahr folgen, so dass die Projektmitarbeiter während dieses Arbeitsseminars die letzten Schritte bis zur ersten Veröffentlichung vorbereiten werden. Prüfen der Ortsdateien, Auffinden von Fehlern oder doppelt erfasster Personen, Abgleichen der eigenen Datensätze mit denen anderer Genealogen und Einhalten der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen sind nur einige der Themen, die besprochen werden.

Eine weitere Neuerung: Schirmherr des Projektes ist nun der neu gegründete gemeinnützige „Verein für Genealogie der Siebenbürger Sachsen e.V.“, der auch die Trägerschaft für die öffentliche Genealogie-Datenbank der Siebenbürger Sachsen übernimmt.

Da noch nicht alle siebenbürgisch-sächsischen Gemeinden in unserem Projekt vertreten sind, möchten wir Vertreter bzw. Genealogen aus eben diesen HOGs besonders herzlich willkommen heißen und würden uns über deren unverbindliche Teilnahme am Seminar freuen. Das „kommt mit!“ im Titel ist gerade für diejenigen gedacht, die als Neueinsteiger aktiv in unserem Projekt mitarbeiten oder erst einmal nur schnuppern und danach entscheiden möchten, ob eine Zusammenarbeit für sie in Frage kommt.

Zur Feier des 20. Seminar-Jubiläums wird es am Samstagabend ein Festbuffet geben.

Der Preis für zwei Tage Unterbringung und Verpflegung im „Heiligenhof“ beträgt 97,- € pro Person im Doppelzimmer, 113,- € im Einzelzimmer, zuzüglich 15,- € für das Festbuffet am Samstagabend und 3,50 € Kurtaxe.

Anmeldung zum Seminar bis zum 2. März beim Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: 0971 71470, Fax: 0971 714747, E-Mail: info[ät]heiligenhof.de.

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Richtlinien zur Personen- und Familienverwaltung

Die Anleitung zum Programm Gen_Plus, die unter „Hilfetext“ im Hauptmenü des Programms zu finden ist, ist bindend (ausgenommen gesonderte Richtlinien). Zusätzlich zu dieser Anleitung (ggf. abweichend davon) bitten wir die Mitarbeiter am Projekt „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“, folgende zusätzlichen Richtlinien unbedingt zu beachten.

Personenverwaltung:
• [ Familienname | Vorname | Suffix | Alias | Prädikat | Konfession | Geboren | Getauft | Gestorben | Begraben | Beruf | Titel … ]

Familienverwaltung:
• [ Verlobung | Proklamation | HeiratKirchliche Heirat | Scheidung | Dimissiorale … ]

Siehe auch:
Richtlinien zur Erfassung von Ereignissen

Aktualisierungen:
• 24.02.2019 Inhaltsverzeichnis, Ergänzungen bei der Eingabe vom Geburtsdatum
• 20.03.2016 Klarstellungen bei Religionen

Personenverwaltung

(Familien)Name

Es soll die heutige Schreibweise verwendet werden. Alte oder dokumentiert abweichende Schreibweisen werden als ALIAS erfasst.

Unbekannte Geburtsnamen von Ehefrauen werden als NN-Name_des_Ehegatten geschrieben, z.B. NN-Schmidt oder NN-Binder.

Bei mehreren Ehen können alle Namen angehängt werden, durch Schrägstrich getrennt: z.B. NN-Kraus/Pitters.

Vorname

Hier werden nur die urkundlich belegten Vornamen eingetragen, also keine Kurz- oder Spitznamen. (z.B. Johann, Friedrich, Katharina und nicht Hans, Fritz, Käthe).

Tauchen bei Personen mehrere Schreibweisen des Vornamens auf (z.B. Katharina, Catharina), wird der Name aus der Taufmatrikel eingegeben. In der Bemerkung zur Person könnten dann abweichende Schreibweisen mit der entsprechenden Quelle eingetragen werden.

Die latinisierten Namen in den alten lateinischen Matrikeln werden entlatinisiert, d.h. statt Georgius wird Georg erfasst, statt Martinus Martin usw.

Die alten Vornamen aus den deutschen Matrikeln übernehmen wir so, wie sie in der Taufmatrikel vorkommen, z.B. Mechel oder Merten, auch wenn die Personen in der Totenmatrikel Michael oder Martin heißen. Wer möchte, kann in den Bemerkungen zur Person die neue Namensform angeben mit Angabe der entsprechenden Quelle und des Datums.

Bei zwei oder mehreren offiziellen Vornamen wird der Rufname (falls bekannt) als solcher durch ein Häkchen an entsprechender Stelle in der Gen_Plus Eingabemaske gekennzeichnet. (z.B. Herbert „Günther“).

Sollte der Rufname eine Abkürzung des Vornamens sein (z.B. Hans, Fritz, Käthe), kann er als Suffix eingetragen werden, mit „gen.“ (=genannt) davor.

Z.B. Name: Wagner, Vorname: Johann, Suffix: gen. Hans

Suffix

Als Suffixe werden die echten Namensteilen, die hinter die Familiennamen gesetzt werden (z.B. „von Brennerburg“ bei Brenner, „de Rosenfeld“ bei Czako) eingetragen.

Es können auch Kurzformen der Vornamen (siehe unter „Vornamen“), Dorf- bzw. Hausnamen sowie Spitznamen von Personen eingetragen, jedoch alle mit der Abkürzung „gen.“ davor, um sie als nicht-echte Namensteile kenntlich zu machen.

Beispiele: Dorfnamen, Spitznamen

Name, Vorname Suffix
Binder, Hans gen. Scharscher
Schuster, Martin gen. Honnes Schosters Merten
Wagner, Kurt gen. Bubi

Wenn in einer Quelle neben dem Familiennamen noch ein Alias-Namen vorkommt, z.B. Petrus Wachsmann alias Kirschner oder Andreas Hann vulgo Beer, wird dieser auch zum Suffix geschrieben, allerdings sollte „alias“ und „vulgo“ durch gen. ersetzt werden, weil beide mit „bekannt als“ übersetzt werden können.

Z.B. „Peter Wachsmann alias Kirschner“ :

Name, Vorname Suffix
Wachsmann, Peter gen. Kirschner

Junior (jun.) und Senior (sen.) werden nicht als Suffix eingetragen. Dies könnte in den Bemerkungen zur Person mit dem Datum, wann die Person Junior oder Senior war, eingetragen werden, falls sich diese Angaben nicht schon aus den vorhandenen Daten ergeben.

Achtung: Bei den Kindern von Vätern mit Suffix erscheint in Gen_Plus automatisch das gleiche Suffix. Dieses müsste dann eventuell per Hand gelöscht werden.

Wichtig: Unter Name und Vorname sollten nur richtige Namen festgehalten werden, die auch in offiziellen Schriftstücken vorkommen. Abweichungen müssen – wie ober beschrieben – besonders gekennzeichnet werden.

Alle Namen, die unter „Suffix“ eingetragen werden und keine Bestandteile des Namens sind, müssen durch ein vorangehendes „gen.“ gekennzeichnet werden.

Alias

Hier werden dokumentiert abweichende Schreibweisen der Familiennamen eingetragen.

Z.B. Familienname: Konradt; Alias: Konrad; Conrad.

Außerdem gehören hierher die Geburtsnamen von unehelichen Kindern, die später durch die Anerkennung der Vaterschaft legitimiert worden sind.

Z.B. Mutter: Regina Untch, voreheliches Kind: Johann Untch, Vater: Martin Steiner

Vater und Mutter heiraten nach der Geburt des Sohnes, Kind wird legitimiert und heißt jetzt Johann Steiner.

D.h. Familienname: Steiner, Alias: Untch

(siehe: Richtlinien zum Ereignis „Legitimierung“)

Prädikat

Hierhin gehören die Namenszusätze, die an erster Stelle, vor dem eigentlichen Namen, erscheinen: z.B. General Arthur Phleps. Unter „Titel“ (oder „Beruf“) werden sie ggf.wiederholt, wobei Datum, Ort und weitere Einzelheiten hinzugefügt werden können.
Das Prädikat-Feld kann aber auch leer bleiben.

Konfession

Die gängigsten werden wie folgt abgekürzt:

  • bapt.
  • evang.A.B.
  • evang.H.B.
  • evang.ref.
  • evang.
  • gr.kath.
  • gr.orient. ⇒ orth.
  • gr.unit. ⇒ gr.kath.
  • islam.
  • orth.
  • röm.kath.

Geboren

Es muss für jede Person ein Geburtsdatum oder ein Taufdatum (oder beide) eingegeben werden. Wenn keines der beiden Daten bekannt ist, ermittelt man, wenn irgend möglich, ein Geburtsdatum aus anderen Angaben. Ist zum Beispiel das Todesdatum und das Alter bekannt, errechnet man das Geburtsdatum (r). Andernfalls ermittelt man ein ungefähres Geburtsdatum (u). So könnten die Eltern z.B. ca. 25 Jahre vor ihrem ersten Kind geboren worden sein, oder 20 Jahre vor der Heirat. Die Angabe eines Geburtsdatums (notfalls geschätzt) ist sehr wichtig, um entscheiden zu können, ob eine Person als lebend oder verstorben zu betrachten ist und entsprechnede Datenschutzmaßnahmen vorzunehmen!

Textzeile: z.B. Frühgeburt, unehelich, eine unzeitige Geburt, Totgeburt, Zwilling
Kirche/Friedhof: z.B. im elterlichen Haus
Ereignisbemerkungen: z.B. Hebamme: Helene Müller

Getauft

Textzeile: z. B. Haustaufe, Nottaufe durch die Hebamme
Ereignisbemerkungen: Hier werden der Pfarrer und der Anzeiger der Taufe in eigenen Zeilen eingetragen. z. B.
Geistlicher: Johann Klein, Ortspfarrer
Anzeiger der Taufe: der Vater

Das Feld „Taufzeugen“ wird nicht genutzt, Taufpaten (auch wenn sie in den Matrikeln „Taufzeugen“ genannt werden) kommen zu den Paten in der Personenmaske. Die Paten werden nach Möglichkeit als Personen angelegt und hier verknüpft. Oder aber als Text bei den Paten.

Gestorben

Textzeile: z. B. ledig; verwitwet, verheiratet (je nachdem, was in der Todesmatrikel steht)
Todesursache: grundsätzlich deutsche Bezeichnung, z.B. Scharlach, Masern (sofern diese dem Bearbeiter bekannt ist); in der Bemerkung wird zusätzlich die in der Matrikel vermerkte Bezeichnung zitiert, z.B. „variolis“, „decrepitus“. Da eine Liste mit Krankheiten zu einem späteren Zeitpunkt erstellt wird, kann erst mal die Bezeichnung aus der Matrikel übernommen werden.

Begraben

Textzeile: z. B. ohne Geistlichen, Choralleiche, Gratisleiche
Kirche/Friedhof: Name des Friedhofs, falls es im Ort mehrere Friedhöfe gab, Grabnummer, falls bekannt; z.B.
Hauptfriedhof, Grab Nr. 65 oder (nur) Grab Nr. 65
Ereignisbemerkungen: z.B. Geistlicher: Johann Klein, 1. Prediger

Beruf

Bei den Berufen sollte immer Datum und Ort des ausgeübten Berufes vorhanden sein. Das Datum ergibt sich aus dem Datum der Quelle, der wir ihn entnehmen. Indem wir Tag und Monat mit eingeben, wird die Quelle eindeutig belegt (Tauftag des Kindes, Trauungstag usw.)

Unter Berufe werden auch weitere Beschäftigungen eingetragen, wie Ämter, Ehrenämter usw. (z.B. Kurator, Adjuvant, Communitätsmitglied, Kirchenvater, Chorleiter).

Es werden sowohl männliche als auch weibliche Berufsformen zugelassen, z.B. Arbeiter / Arbeiterin; Lehrer / Lehrerin

Ordination von Pfarrern und Diakonen
Wenn Zeitpunkt, Ort und/oder Ordinierender bekannt ist, tragen wir alle Details in die OEB bei dem Beruf ein, der mit der Ordination übertragen wurde.
(z.B.: Ordination: Am 08.03.1744 durch Superintendent Jacob Schunn zum Diakon ordiniert.)
Dieses Ereignis (Beruf) muss unbedingt mit der entsprechenden Quelle verbunden werden (z.B. Ordinationsmatrikeln, SDT usw.)

Ruhestand
Wenn der Zeitpunkt bekannt ist, wird er in die OEB bei dem zuletzt ausgeübten Beruf eingetragen.
(z.B.: Ruhestand: 1960)

Titel

z.B. Dr., Dr. med., Dr. h. c., Dr. rer. nat., Prof., Mag., Fürst.

Datumseingaben

Für „Berufe“, „Titel“, „Wohnort“ und andere ähnliche Eingaben gilt: Datumsangaben, die den Beginn belegen, gehören in das erste Feld, solche die das Ende belegen, in das zweite Datumsfeld. Z.B. gehören Daten für Wohnorte oder Berufe, die der Beerdigungsmatrikel entnommen werden, immer in das zweite Feld.

Sonstiges Datum

z.B.:
Art des Ereignisses: Pockenimpfung (wurde in den Taufmatrikeln besonders von 1837 bis zum Ende des Jahrhunderts in einer gesonderten Spalte geführt).
Ereignisbemerkungen:
Impfarzt: Johann Maurer, Communalarzt
Geistlicher: Johann Klein, Ortspfarrer

Wohnort

Für jede Hausnummer (HNr.), wo eine Person gewohnt hat, wird ein neuer Wohnort eingegeben, auch wenn es im gleichen Ort oder das gleiche Haus in einer anderen Zeitspanne war. Anhand des Jahres, das bei jedem Eintrag nach Möglichkeit festgehalten werden sollte, kann dann erkannt werden, ob es sich um alte oder neue HNrn. handelt. Wenn ein Wohnort (eine Adresse) in der Todesmatrikel zu finden ist, wird bei diesem Wohnort das Sterbejahr in das zweite Datumsfeld eingetragen. Wenn die HNr. bei der Trauung zu finden ist, wird das Trauungsjahr zum Wohnort beider Brautleute eingetragen. Sollte eine HNr. (eine Straße) bei der Geburt stehen, wird auch diese als extra Wohnort festgehalten.

Straße: Falls keine Straßen im Ort waren, wird die Hausnummer in die Zeile „Straße“ eingetragen, z.B. HNr. 60, das Feld „Nr:“ bleibt leer. Wenn eine Straße vorhanden ist, kann jeder Bearbeiter selber entscheiden, ob er Straße+Nr. ins Straßenfeld einträgt oder ob er das Nummern-Feld nutzen möchte.

Familienverwaltung

Verlobung

Sie galt bis 1895 als verbindlicher Rechtsakt und wurde vor dem Ortspfarrer vollzogen, der auch die staatliche Gerichtsbarkeit vertrat.

Ereignisbemerkungen: Hier wird der Pfarrer eingetragen. z.B. Geistlicher: Johann Klein, Ortspfarrer
Zeugen: sollen nach Möglichkeit als Personen verknüpft (oder als Text zu den Zeugen eingetragen) werden.

Proklamation

Datum: das Datum der letzten Proklamation
Ereignisbemerkungen: das Datum der ersten und zweiten Proklamation, z. B.
18.03.1888
25.03.1888
Zeugen: Es sind keine einzugeben, denn die Proklamation war die öffentliche Abkündigung der erfolgten Verlobung in Gottesdiensten.

Heirat

Gemeint ist die standesamtliche Trauung. Das Datum steht in den Trauungsmatrikeln in der Spalte „Standesämtliches Zeugnis über die erfolgte bürgerliche Eheschließung“ (gilt seit 1895). Die darunter stehende Urkunden-Zahl (z.B. Z. 10/1937) wird (ohne das „Z“) in das Feld „Urkunden-Nr“ eingetragen.

Kirchl. Heirat

Text: z. B. „zugleich mit dem Bruder“
Ereignisbemerkungen: Hier wird der Pfarrer eingetragen.
z.B. Geistlicher: Johann Klein, Ortspfarrer
Zeugen: (in den Matrikeln meist „Beistände“ genannt) sollen nach Möglichkeit als Personen verknüpft (oder als Text zu den Zeugen eingetragen) werden.
Urkunden-Nr.
: Hier wird die Zahl eingetragen, die in der rechten Spalte (Anmerkungen) steht, z.B. Gesch.Z. 415/1937. Hier: 415/1937 (ohne „Gesch.Z“)

Scheidung

Oft ist nicht mehr als die Tatsache bekannt, dass eine Ehe geschieden wurde (also auch kein Jahr). Eingetragen wird dann als
Text: geschieden

Dimissoriale

Die pfarrämtliche Zuschrift des Pfarrers der Ortschaft aus einem anderen Ort. In der Anmerkungsrubrik zur Ehe finden sich mitunter solche Einträge.

Fiktives Heiratsdatum

Dieses Feld sollte nach Möglichkeit nicht benutzt werden. Besser ist es, ein geschätztes (ungefähres) Heiratsdatum einzutragen.

Wohnort und Sonstiges Datum

Wohnorte und Ereignisse einer Familie (z.B. Auswanderung) können hier zwar eingetragen werden, sollten aber unbedingt bei jedem einzelnen Familienmitglied, für das der jeweilige Eintrag gilt (Eltern und Kinder), noch einmal extra angeführt werden (einschl. Datum, Quelle usw.).

Sonstiges

Wer möchte, kann eine zusätzliche Person „ZZZ-Ortsname“ mit Vornamen „Zz“, unbekannten Geschlechts anlegen, um hier in den „Bemerkungen zur Person“ Anmerkungen, Notizen und andere Informationen festzuhalten, die für einen selber bzw. die Arbeit am jeweiligen Ort wichtig ist. Diese Person wird vor der Veröffentlichung in TNG gelöscht, ist also für andere nicht sichtbar.